Österreichs Regierung hilft Ihnen, mehr zu reparieren und weniger wegzuwerfen

 



Die Regierung dieser kleinen Republik hat vorgeschlagen, mehr zu reparieren UND weniger wegzuwerfen, damit Sie den Reparaturgutschein in Anspruch nehmen können.

26. April - Eine der Aufgaben, die der öffentliche Sektor angehen sollte, ist ein Mentalitätswandel. Dies scheint das Ziel einer Maßnahme der österreichischen Regierung zu sein, die heute in Kraft tritt. Es handelt sich um den Reparaturbonus, den Reparaturbeleg.
Woraus besteht sie? Das Prinzip ist sehr einfach. Die Idee ist, die Reparatur oder den Kostenvoranschlag für die Reparatur von Haushaltsgeräten zu bezuschussen, die normalerweise in einer Wohnung vorhanden sind. Bis zu einem Höchstbetrag von 200 €.
Ziel ist es, die so genannte Kreislaufwirtschaft zu fördern. Mit anderen Worten: Wir sollten weniger wegwerfen und mehr reparieren.

Die Maßnahme ist Teil einer Reihe von Vorschlägen der Europäischen Union, die seit 2015 bekannt sind. Das Paket umfasst die Förderung der Konstruktion von Geräten, um sicherzustellen, dass sie jederzeit repariert werden können und Ersatzteile jederzeit verfügbar sind, sowie die Bekämpfung der geplanten Obsoleszenz.
Unter diese Maßnahme fallen alle Geräte, die über ein Netzkabel, Solarzellen oder Batterien verfügen. Zum Beispiel Kaffeemaschinen, Elektrofahrräder, Staubsauger, Fernsehgeräte, Musikgeräte, Laptops usw. Dieser Reparaturgutschein gilt nicht nur für die elektrischen Teile der Geräte, sondern auch für kleine bewegliche Teile, die beschädigt werden können und die Benutzung der Geräte erschweren oder unmöglich machen (z. B. die Räder eines Staubsaugers).
Der Reparaturgutschein deckt 50 % der Reparaturkosten ab, bis zu einem Höchstbetrag von 200 € (siehe oben).

Was sind die Bedingungen für den Zugang zum Reparaturgutschein?
Nun, sie sind sehr einfach. Sie müssen in Österreich wohnen, eine Privatperson sein und den Reparaturgutschein auf der Website www.reparaturbonus.at beantragen. Sie können jeweils einen Reparaturgutschein pro Gerät registrieren. Das bedeutet, dass Sie bei einer Reparatur im Wert von vierhundert Euro nicht zwei Gutscheine über zweihundert Euro registrieren können.

Die Kosten, die übernommen werden, sind die Arbeitsstunden, einschließlich Transport, die Kosten für Material und Ersatzteile und die Versandkosten für das für die Reparatur benötigte Material sowie die Arbeitsstunden, die erforderlich sind, um einen Kostenvoranschlag für die Reparatur zu erstellen.

Für jedes Gerät können Sie, wie gesagt, jeweils einen Reparaturgutschein registrieren, und wenn dieser Gutschein aufgebraucht ist, können Sie einen weiteren Gutschein für dasselbe Gerät registrieren.

Das System hat ein kleines Problem. Der Reparaturgutschein kann nicht in allen Geschäften oder Werkstätten eingelöst werden, sondern nur in denjenigen, die an dem Programm teilnehmen und sich auf der Website registriert haben. Die Bedingung, die alle an dem Programm teilnehmenden Unternehmen erfüllen müssen, ist, dass sie ihren Sitz in Österreich haben und über eine Betriebsgenehmigung in Österreich verfügen müssen. Das bedeutet, dass es nicht möglich ist, eine Reparatur an ein Unternehmen zu senden, das seinen Sitz nicht in Österreich hat, sondern z. B. eine Werkstatt in Belgien betreibt.
Dieser Reparaturgutschein kann natürlich nicht für Reparaturen verwendet werden, die vor dem Inkrafttreten des Gutscheins durchgeführt wurden, d. h. er ist nicht rückwirkend.
Ab dem Zeitpunkt, an dem Sie den Gutschein auf der Website beantragen, haben Sie 3 Wochen Zeit, ihn einzulösen, danach ist er nicht mehr gültig. Es kann jedoch jederzeit ein neuer Gutschein beantragt werden.

Die Maßnahme der österreichischen Regierung gilt bis zum 31. Dezember nächsten Jahres bzw. für die Dauer des Haushalts.

Die österreichische Regierung hat über das Umweltministerium 60 Millionen Euro für diese Maßnahme in dieser ersten Tranche bereitgestellt. Wenn die Maßnahme funktioniert, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie bis mindestens 2026 verlängert wird. Die dafür vorgesehenen finanziellen Mittel belaufen sich auf 130 Millionen Euro.

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